Der deutsche Wald, das nächste Opfer der Energiewende

Hatten wir uns gerade daran gewöhnt, dass Ackerflächen zu Industrieanlagen umfunktioniert wurden und der Blick übers Land stets von Windspargeln getrübt wird, so muss als nächstes der Wald dran glauben. Während die medialen Wellen über die 100ha Hambacher Forst hochschlagen, werden direkt in der Nähe Bäume gerodet, um Platz für Windkraftgiganten zu machen.

Der Hambacher Forst wird wiederaufgeforstet, sogar mit mehr Fläche als der Ursprungswald erstreckte. Während also der Tagebau renaturiert wird, wird der Wald für „saubere“ Windkraft denaturiert und zwar dauerhaft. 900 ha Wald wurden bereits gerodet. In Hessen sind bis zu 600.000 ha als verfügbare Waldfläche ausgewiesen. Auch in Naturschutzgebieten, wie dem Reinhardswald. Bis zu 2800 Stahlspargel stehen vorerst in Planung. Ein jedes benötigt knapp 1 ha Fläche.

Vergleicht man nun mit der Energie, die pro Fläche gewonnen werden kann, so liefert beispielsweise der Tagebau Hambach so viel Energie, wie 13500 Windkraftanlagen großen Bautyps auf ebenso vielen ha Waldfläche. Bei diesem Zahlenverhältnis spricht nichts mehr für die Windkraft.

Wir stehen vor der Wahl. Wollen wir günstigen Strom oder wollen wir eine Energieproduktion, die teuer, unzuverlässig und platzverbrauchend ist. Wollen wir den Wald erhalten oder ihn zu Industriegebieten machen? Die Antwort ist für die AfD klar: Wir brauchen ein Ende der Energiewende.

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Hambacher Forst: Waldflächenbedarf bei Windmühlen 45-fach


https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/westpol-wald-oder-windkraft-100.html

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