100 Lungenärzte protestieren

In einem gemeinsamen Positionspapier* kritisieren 100 namhafte Lungenärzte die Stickoxid- und Feinstaubgrenzwerte. Demnach gibt es „keine belastbare Begründung für die geltenden Grenzwerte“. Die hiesigen Grenzwerte sind politisch gesetzt und vollkommen unrealistisch.
Die Grünen und die SPD (Karl Lauterbach) kritisieren natürlich das Papier. Es geht ja schließlich darum, einen Missstand aufzudecken, der Grundlage ihrer Politik gegen die Vernunft und das Volk ist, wie der Kampf gegen das Automobil in Form von Dieselfahrverboten. Rot-Grün zeigt mal wieder, dass ihnen nicht viel an der Wahrheit gelegen ist. Sie wollen lieber mit Angst Politik betreiben.Aber wie entstanden eigentlich die Grenzwerte und die Behauptung zigtausender Toter durch Feinstaub und Stickoxide? Professor Köhler, ehemaliger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie, hat es in einem Interview** so formuliert:„Das ist ein sehr ärgerlicher Statistiktrick. Wenn die erwähnten Untersuchungen, deren Aussagekraft ich bestreite, zu dem Schluss kommen, dass die Lebenserwartung von Menschen, die in der Nähe von höherem Feinstoffausstoß wohnen, um ein Prozent sinkt, dann errechnet man: Von einer Milliarde Menschen stirbt ein Prozent, macht zehn Millionen – geteilt durch 100 Lebensjahre also eine Million Tote pro Jahr. Wenn das so wäre, was ich ja bezweifle, wären das jeweils ein paar Stunden, die man früher sterben würde. Das kann man, überspitzt, als Feinstaubhysterie bezeichnen […] bei uns sind 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Feinstaub als Grenzwert vorgegeben. Wenn ein Stuttgarter seit seiner Geburt am Stuttgarter Neckartor leben würde, Tag und Nacht und nie im Urlaub, und immer diese 50 Mikrogramm einatmen würde, dann hätte er nach 75 Jahren zehn bis zwölf Gramm Feinstaub in der Lunge. Ein Raucher würde die gleiche Dosis binnen drei Wochen einatmen, wenn er eine Packung am Tag raucht.“
Er hat auch eine Erklärung dafür, warum wir diese strengen und übertriebenen Grenzwerte haben: „Irgendwelche Wissenschaftler behaupten etwas, dann wird darüber in den Medien berichtet, einige gesellschaftliche Gruppen unterstützen das, und ganz rasch entsteht der Druck, dass die Politik Konsequenzen daraus ziehen muss. Experten, die mit Einwänden und Widersprüchen kommen, werden schlicht ignoriert oder gar angefeindet. Beim Elektrosmog war das ähnlich.“

*Position der Lungenärzte:
https://www.lungenaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/nox-und-feinstaub-grenzwerte-bei-lungenaerzten-umstritten/

**Interview Prof. Köhler:
https://www.welt.de/gesundheit/plus174349400/Lungenexperte-haelt-die-Debatte-ueber-Diesel-Grenzwerte-fuer-Hysterie.html

 

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