Kein Platz für Windräder

Die Energiewende in ihrem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf. Aber die Physik.

Zuletzt wurden nur Bauplätze genehmigt für 1200 MW installierte Leistung, bei geplanten 4000MW Ausschreibungen. Es ist schlicht nicht genug Platz für all die Windräder, die enormen Flächenverbrauch bedeuten. Flächen, die nicht mehr für Landwirtschaft, Wälder, Wohnraum und Natur zur Verfügung stehen.

Die Versorgung der energiehungrigen Industrienation Deutschland kann nicht mit erneuerbaren Energien, vor allem auch nicht mit dem „Hoffnungsträger“ Windkraft versorgt werden. Von jedem MW installierter Leistung wird über das Jahrmittel nur ein Fünftel geliefert. Manchmal sind die Netze aber überlastet oder herkömmliche Kraftwerke müssen bei Flaute einspringen, damit die Stromversorgung nicht zusammenbricht. Selbst bei einer Verzehnfachung der Windparks ginge uns das Licht aus, wenn eine große Windflaute über Europa liegt.

Dreißig Milliarden Euro kostet uns die Energiewende pro Jahr, fast doppelt so viel, wie das Budget im Bundeshaushalt für Bildung und Forschung. Dort wäre es vielleicht besser aufgehoben, denn den Altparteien fehlt es an wissenschaftlichem Grundverständnis. Man kann Deutschland nicht mit Windrädern Reih an Reih zupflastern. Auch die Forderung von einigen Wissenschaftlern der Ökolobby nach einem allgemeinen Preis für CO2 wird keine Wunder vollbringen, denn diese „Besteuerung der Luft“ schafft auch keinen Bauraum.

In Wahrheit können wir von Glück reden, dass die Energiewende an ihre natürlichen Grenzen gerät. Vielleicht erkennen die planwirtschaftlichen Ideologen in der Regierung nun langsam, dass sie auf dem Holzweg sind.

http://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/nicht-genug-platz-fuer-all-die-windraeder-15662353.html

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