Grüner Hofreiter leugnet Dunkelflaute

Am 07.10.2018 diskutiert Anton Hofreiter bei Anne Will im ARD über die Energiewende. Er behauptet, es gäbe kein Problem der Dunkelflaute. Die Dunkelflaute ist ein Effekt, der eintritt, wenn der Wind nicht weht und Photovoltaikanlagen nachtsüber oder bei stark verhangenem Himmel kaum Strom gewinnen können.

Dieser Effekt ist wahrscheinlich der wichtigste Grund, warum die Energiewende mit „Regenerativen“ nicht gelingt. Eine beliebig große Anzahl Photovoltaik- und Windkraftanlagen nützt nichts, wenn sie aufgrund des Wetters oder der Tageszeit keinen Strom generieren können.

Anton Hofreiter leugnet damit physikalische Realitäten. Und just an dem Tag, als die Talkshow aufgenommen wurde, trat jene Dunkelflaute auf. Bei einem nationalen Stromverbrauch von 55GW leisteten Wind und Sonne klägliche 3 GW Beitrag. Im Jahresschnitt, so feiert es die linksgrüne Presse regelmäßig, haben die Erneuerbaren bereits einen Anteil von 33%. Was nützt aller Durchschnitt, wenn das Licht ausgeht? 3GW sind gerade etwas über 5% des Stromverbrauchs an dem Abend. Der Rest konnte glücklicherweise durch konventionelle Kraftwerke gedeckt werden, die leider bald abgeschafft werden sollen. Sitzen Anne Wills Gäste dann bei Kerzenschein im Studio?

Vielleicht sollte Herr Hofreiter seine Energie lieber nicht mehr regenerativ gewinnen, dann wird er auch solche falschen Behauptungen unterlassen.
Wir brauchen eine zuverlässige Energieversorgung, die unabhängig vom Wetter ist, deswegen lehnen wir die Energiewende ab.

http://www.science-skeptical.de/blog/anton-hofreiter-dunkelflaute-gibt-es-nicht-und-ist-laengst-gutachterlich-widerlegt/0016964/

 

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