Windräder von gestern – Sondermüll von morgen

Bis 2025 werden beispielsweise in Sachsen 70% der Windkraftanlagen stillgelegt. Sie stammen aus der Anfangszeit des Windkraftausbaus. Die Anlagen konnten nur wirtschaftlich betrieben werden, weil wir Bürger über unsere EEG-Umlage auf der Stromrechnung sie „subventioniert“ haben. Neue Anlagen bekommen keine so hohe Förderung mehr. Entsprechend wird nur wenig gebaut. Hat sich das Problem Windkraft von somit von selbst erledigt?
Nein, denn jetzt kommen noch weitere Probleme auf uns zu. Die Anlagen werden oft stillgelegt, weil teure Wartungsarbeiten auf sie zu kommen. Man konnte jahrelang sparen, vom TÜV beispielsweise sind diese staatlich geförderten Industrieanlagen ausgenommen. Jetzt, wo die Förderung entfällt heiß es abreißen. Bei knapp 30.000€ beginnen die Kosten für den Abriss einer kleineren Anlage. Das Betonfundament muss fortgeschafft werden. Das Rotorblatt besteht aus Stoffen wie Harzen, Glasfaser und Carbon und kann nicht einfach recycelt werden. Hier zeigt sich, wie wenig „ökologisch“ Windkraft ist.
Was in Sachsen geschieht, ist auch die Zukunft vieler weiterer Windparks: Abriss ohne Neubau im selben Maßstab, da nicht wirtschaftlich. Hier erkennt man schließlich, dass die Energiewende nur über Subventionen aufrecht erhalten werden konnte. Denn auch wenn in Zukunft effizientere Windkraftanlagen gebaut werden – sie sorgen gegenseitig für ihre Unrentabilität. Denn immer dann, wenn viel Wind weht, sinken die Strompreise an der Börse und alle Anlagen generieren entsprechend weniger Gewinn.
https://www.mdr.de/sachsen/leipzig/doebeln/windanlagen-waldheim-eneuerbare-energien-gesetz-verguetung-100.html

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