Grün regiert – Luft verschmutzt

Die Feinstaub- und Stickoxidwerte in deutschen Städte sind mal wieder auf hohem Stand, verkünden die Medien [1]. In 57 Städten seien lokal Grenzwerte überschritten worden. Da wo die Grünen in Regierungsbeteiligung sind, ist die Luft offenbar besonders schlecht[2].

Stuttgart thront auf der Spitze der NO2-Intensivstädte (Stickstoffdioxid). Regiert wird seit 2013 durch einen Grünen Oberbürgermeister. Darmstadt auf Platz zwei wird seit 2011 von einem Grünen regiert. Auch Boris Palmer, OB der Stadt Tübingen, die im Ranking gelistet ist, hat es in zwölf Jahren seiner Regierungszeit nicht geschafft, die Luft rein zu bekommen. Wieso liegt die Universitätsstadt Tübingen im Ranking über Industriestädten, wie Duisburg oder Wuppertal? Das Rot-Rot-Grün regierte Berlin ist gar im Ranking aufgestiegen und gilt jetzt als „Intensivstadt“.

Dabei sind es doch gerade die Grünen, die angeblich für Umweltschutz und saubere Luft stehen. Warum schafft gerade die Ökopartei nicht, was sie so vollmundig verspricht, selbst da, wo sie lange an der Regierung beteiligt sind. Ja, wieso verschlechtern sich teilweise die Messwerte? Kann es sein, dass die Maßnahmen, die von ihnen ergriffen werden, nicht den erhofften Effekt bringen? Kann es sein, dass die Grünen zwar von der allgemeinen Panikmache um schlechte Luft profitieren, aber keine echten Lösungen anbieten können?

[1] https://www.welt.de/regionales/berlin/article195393169/Stickoxid-Wert-2018-in-57-Staedten-zu-hoch-Tendenz-sinkend.html
[2] https://www.welt.de/debatte/kommentare/article195437695/Schadstoff-Belastung-Wo-Gruen-regiert-ist-die-Luft-besonders-dick.html

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